Schröpfkopftherapie
Die Ursprünge des Schröpfens gehen auf alte Heilungsrituale zurück. Es gehört zu den ältesten
medizinischen Therapien überhaupt.
Das Schröpfen wird als Reflexzonentherapie angewandt oder erfolgt direkt über einem kranken
Organ.
Es wird zwischen trockenem und blutigem Schröpfen unterschieden. Das blutige Schröpfen erfolgt
über heißen Gelosen (Orte mit Füllezuständen). Das trockene Schröpfen erfolgt über kalten
Gelosen (Orte mit Leerezuständen).
Anwendung findet das Schröpfen
zur : Verbesserung der Stoffwechselleistung
Beseitigung lokaler Stauungszustände
Immunanregung und vegetativer Umstimmung
Tonisierung oder Muskelentspannung
bei: Rheumatische Erkrankungen
Atemwegserkrankungen
Funktionelle Herzerkrankungen
Magen- Darmbeschwerden
Kopfschmerzen
Neuralgien
Depressionen
u.v.a.m.
Die Anwendung kann durch direktes Aufsetzen der Schröpfgläser für ca. 20 Minuten erfolgen oder je
nach Beschwerdebild als Schröpfkopfmassage.
Die Behandlung wird in der Regel 2-mal wöchentlich durchgeführt, bis zum Abklingen der
Beschwerden. Je nach Beschwerdebild können zwischen 4-10 Behandlungen ausreichen.